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Willkommen beim Präventionsrat Loxstedt



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22.02.12 by mathill

Spuren im Netz: Max und Moritz im Internet

Moritz Becker vom Verein „smiley“ kann dem Pädagogik-Papst Dr. Jan-Uwe Rogge das Wasser reichen. Das Internet ist das Thema des 34-jährigen Diplompädagogen aus Hannover, das er für die Eltern und Lehrer im Loxstedter Bürgersaal mit seinem Pappkameraden Max bearbeitete. So amüsierten sich mehr als 100 Zuhörer über Max, Moritz und dessen Vortrag über Spuren im Netz. Das Publikum hat sich köstlich amüsiert und dabei verstanden, das sich ein 13-Jähriger im Internet genauso bewegt wie im richtigen Leben.

Sie lernten eine Menge über junge Leute wie Max und die Haltung, mit der sie im weltweiten Netz surfen. Dabei machte der Diplompädagoge den Erwachsenen auf unterhaltsame Art klar, dass technische Filter allein Jugendliche nicht vor den Gefahren des Internets schützen. Immun gegen Cybermobbing und unerwünschte Annäherungen aus dem Netz werden die Jugendlichen, wenn ihre Grundbedürfnisse erfüllt werden. Seine Botschaft: Wenn Kinder im richtigen Leben klarkommen, dann können sie auch mit den neuen Kommunikationsmitteln verantwortungsbewusst umgehen.
Erwachsene und Jugendliche haben völlig verschiedene Sichtweisen aufs Internet. Für die Erwachsenen ist es ein Arbeitsmittel wie ein Hammer, den der Pädagoge auch tatsächlich aus einem Werkzeugkasten holte. Für junge Leute wie den 13-jährigen Max aber ist es ein Spielzeug, das es zu erkunden gilt.
Eigentlich war Max die Hauptperson des Abends. Er wurde am Anfang mit gelben Karten ausgestattet, auf denen all die Eigenschaften standen, die ihn antreiben: Neugierde, Unbekümmertheit, die Suche nach Anerkennung, Aufmerksamkeit, Freiheit, Orientierung und nach der eigenen Identität. Mit Max und seinen erwachsenen Zuhörern probierte Moritz aus, wie unterschiedlich sie zum Beispiel auf Facebook reagieren. Würde sich zum Beispiel Max’ Mutter bei dem Internet-Netzwerk anmelden und feststellen, dass Facebook bereits viele ihrer Freunde kennt, weil die schon vorher nach ihr gesucht hatten, würde sie das Laptop erschreckt zuklappen. Big Brother lässt grüßen.
Max würde völlig anders reagieren und verzückt rufen: „Wie geil ist das denn.“ Denn er sucht Kontakte im Netz, um sich zum Beispiel zu verabreden. Er nutzt das Internet als Kommunikationsmedium wie seine Eltern das Telefon oder als Bildmedium wie seine Eltern den Fernseher. Gedanken müsse man sich aber machen, wenn das Kind von Internetspielen oder sozialen Netzwerken dermaßen gefesselt sei, dass es das wahre Leben verpasse. Dann stimme allerdings in der Regel etwas mit den Grundbedürfnissen nicht, die den 13 Jahre alten Max antreiben, sagt der Pädagoge. Bei Max müssten Eltern und Lehrer dann ansetzen, nicht beim Internet. Genauso sei es mit dem Cybermobbing, wenn Jugendliche im Netz gemobbt werden. Am besten, so der Pädagoge, gehe man dem wie im richtigen Leben auf den Grund und versuche, ein Mitgefühl für die gemobbte Person herzustellen.
Die Veranstaltung war organisiert vom Loxstedter Präventionsrat, als dessen Sprecher Bürgermeister Detlef Wellbrock (parteilos) die Internetrecherche einleitete.

Text und Bild Barbara Fixy



Geändert von mathill am 22.02.12
26.01.12 by kdiesing

Jahresbericht 2011



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Geändert von mathill am 22.02.12
30.11.11 by mathill

Präventionsversammlung 2011: Spuren im Netz

Kinder und Jugendliche im Internet - Vortrag von Moritz Becker, smiley e.V.

Nach kürzester Zeit konnten sich soziale Netzwerke wie das SchülerVZ und Facebook bei Kindern und Jugendlichen großer Beliebtheit erfreuen. Während sich Schüler die vielseitigen Darstellungs- und Kommunikationsmöglichkeiten aneignen, wächst die Sorge vor unbedachten Angaben persönlicher Daten, Fotos und virtuellem Mobbing. Neben der notwendigen Diskussion über Persönlichkeitsrechte muss thematisiert werden, wie man sich grundsätzlich selbstbewusst, kompetent und somit sicher in virtuellen Welten bewegt. Das schließt neben Plattformen wie SchülerVZ natürlich auch die Rolle von Persönlichkeitsrechten beim Umgang mit Videoportalen wie YouTube und natürlich auch die Chancen und Risiken bei der Nutzung von Chats wie ICQ mit ein.

Die Forderung an Eltern, ihre Kinder beim „Großwerden im Internet“ zu begleiten, klingt viel einfacher als sie sich im Alltag umsetzen lässt. An diesem Abend wird deshalb grundsätzlich und für jeden verständlich erläutert, warum Kinder und Jugendliche das Internet lieben, wo die Risiken und Gefahren liegen und wie Kinder sich und andere schützen können. Vor allem geht es aber darum, welche positive Rolle Eltern bei der Medienerziehung spielen können.


Der Referent:
Moritz Becker (34) ist Sozialpädagoge, Eltern-Medien-Trainer und „nebenbei“ selbst Vater zweier Mädchen im Kindergarten- bzw. Grundschulalter. Er arbeitet für den Verein smiley e.V. aus Hannover, ist Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Hildesheim und freiberuflich unter anderem für den Verein Blickwechsel und als Dozent für die niedersächsische Landesmedienanstalt tätig.

Der Verein smiley e.V. mit Sitz in Hannover bietet Elternveranstaltungen an, führt Fortbildungen für Lehrerinnen und Lehrern durch und hat im letzten Schuljahr niedersachsenweit mit über 600 Schulklassen gearbeitet.

Donnerstag, 08. Dezember 2011 - 19:30 Uhr
im Bürgersaal im Rathaus Loxstedt



Geändert von mathill am 30.11.11
26.01.11 by mathill

Jahresbericht 2010

In unserem Jahresbericht 2010 haben wir die Aktivitäten des Präventionsrates im vergangenen Jahr einmal zusammengefasst. Von Bergmann über unsere Beteiligung beim Gesundheitstag der Landfrauen bis zur Aktion Blau macht blöd! haben wir alles Wichtige in einigen Seiten kurz und knapp zusammengefasst.
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Geändert von mathill am 26.01.11
16.12.10 by mathill

Einbruchprävention mit Herrn Kurmann

Wie schütze ich mich gegen Einbrecher? Das erklärte Kriminalhauptkommissar Rüdiger Kurmann, vom Präventionsteam der Polizeiinspektion Cuxhaven/Wesermarsch, auf Einladung des Präventionsrates Loxstedt im Bürgersaal.
Wer die Nordsee-Zeitung liest, stellt fest, dass fast täglich über Einbrüche im Großraum Schiffdorf, Loxstedt, Beverstedt, Hagen berichtet wird. Während die Einbruchszahlen in den vergangenen Jahren rückläufig waren, ist jetzt wieder ein Anstieg zu verzeichnen. Insbesondere sind die so genannten "Tageswohnungseinbrüche", die also nicht nachts sondern tagsüber, bei zum Teil nur kurzfristiger Abwesenheit der Geschädigten passieren, wieder mehr geworden. Dort setzte Kurmann an, schilderte den Zuhörern wie Einbrecher in der Regel vorgehen und gab Ratschläge, wie man sich auch mit einfachen Mitteln wirksam gegen Einbrecher schützen kann.

Text und Bild von Rolf Schmonsees



Geändert von mathill am 16.12.10
16.12.10 by mathill

Vortrag zum Thema Mobbing von Annelie Keil

"Jeder Mensch kann Täter oder Opfer sein. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen Schüler handelt oder um jemand, der mit beiden Beinen im Berufsleben steht oder um jemand der in einem Altenheim lebt. Mobbing kommt einfach überall vor."
Diese Botschaft versuchte Prof. em. Dr. Annelie Keil auf Einladung des Präventionsrates bei einem Vortrag in Loxstedt zu vermitteln. Über 200 Zuhörer kamen dazu in den Bürgersaal im Rathaus und wurden vom Hausherren, Bürgermeister Detlef Wellbrock, begrüßt der ihnen außerdem die Aufgabe des Präventionsrates erklärte.
Ob es nun das Thema Mobbing oder der Name der bekannten Professorin war der die Menschen zu der Veranstaltung, lockte spielt keine Rolle. Der Präventionsrat konnte sich über die vielen Besucher – und damit über einen Erfolg seiner siebten Präventionsveranstaltung – freuen.
Die Referentin tat das Ihrige dazu. Humorvoll und ohne langatmig zu werden präsentierte sie das schwierige Thema, arbeitet sich durch ein vorbereitetes Konzept, von dem sie aber immer wieder erfrischend abweicht und frei spricht, nicht selten, so sagte sie selbst, wie "ihr die Schnauze gewachsen ist".
Ihre Botschaft ist klar: Wir alle mobben und mit giftigen Pfeilen durchs Leben, manchmal ganz bewusst, manchmal ohne es zu bemerken. "Unsere Machtspiele, Intrigen, kleinen Kränkungen und beleidigenden Aktionen treten oft in der Maske des Guten auf, weil wir unsere Schattenseiten verbergen wollen. Sich mit Hilfe von Gewalt durchsetzen zu wollen, gilt als unzivilisiert, schädigt den guten Ruf. Wer also ohne groß aufzufallen jemanden loswerden, kränken oder kündigen will, versucht es mit versteckt aggressiven Strategien, kleinen Unterstellungen, Gerüchten, Beschämungen und anderen Taktiken. Auch wenn wir glauben, dass wir unseren Mitmenschen gegenüber fair, offen und ehrlich sind, spricht unser Verhalten oft eine andere Sprache. Wir tricksen und intrigieren, ohne das Gesicht zu verlieren. Unsere Fähigkeit zur Manipulation fängt schon früh an und die Suche nach Beeinflussungsmöglichkeiten gehört zum Überlebenstraining", erzählt sie und bringt immer wieder Beispiele wie in der Familie, in der Schule oder im Beruf gemobbt wird.
"Was menschlich als individuelle Verhaltensweise erscheint, hat in Zeiten sozialer Krisen und Angst vor Ausgrenzung zu einer Art Seelenkrieg mit erheblichen gesundheitlichen Risiken und hohen ökonomische Folgen für das Bildungs-, Sozial - und Gesundheitssystem geführt", macht Keil deutlich.
Als sie ihren Vortrag nach etwa anderthalb Stunden beendet gab es kräftigen Beifall für die Ausführungen. Annelie Keil war angekommen und verstanden worden.

Text und Bild: Rolf Schmonsees



Geändert von mathill am 16.12.10
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